Task Force für Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl

Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl sind definiert in RCW 43.330.300 B. Scheckbetrug, chronische unrechtmäßige Ausstellung von Bankschecks, Unterschlagung, Kredit-/Debitkartenbetrug, Identitätsdiebstahl, Fälschung, gefälschte Instrumente wie Schecks oder Dokumente, organisierte Fälschungsprüfringe und organisierte Identitätsdiebstahlringe.

Die Auswirkungen von Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl haben landesweit weiter zugenommen. Laut dem Identity Fraud Report 2014 von Javelin Strategy & Research erlitten im Jahr 2013 13.1 Millionen Verbraucher Identitätsbetrug – der zweithöchste Stand seit Bestehen. Darüber hinaus wurde der bestehende Kartenbetrug bei Kriminellen immer beliebter, was zu der nahezu rekordverdächtigen Zahl von Opfern von Identitätsbetrug beitrug.

Die Task Forces für Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl sind die ersten ihrer Art im Bundesstaat Washington. Derzeit sind zwei Task Forces im Einsatz: die Greater Puget Sound FFIT Task Force und die Spokane County FFIT Task Force. Jede Task Force untersucht Fälle von Finanzbetrug und Identitätsdiebstahl, wobei der Schwerpunkt auf größeren und komplexeren regionalen Fällen mit mehreren Gerichtsbarkeiten liegt, darunter mehrere Verdächtige.

Zu den Mitgliedern der Task Force zählen Vertreter der Strafverfolgungsbehörden auf Bundes-, Landes-, Kreis- und lokaler Ebene sowie Ermittler der Finanzindustrie, die sich der Bekämpfung der Auswirkungen von Finanzbetrug auf den Privatsektor widmen. Jede Task Force trifft sich regelmäßig, um Informationen über wichtige Verdächtige, Kriminalitätstrends, Ermittlungsstatus und andere wichtige Daten auszutauschen. Infolgedessen werden mehrere bedeutende FFIT-Fälle untersucht und strafrechtlich verfolgt.